Hinweise zur richtigen Mülltrennung


Im Jahr hinterlässt jeder Deutsche mehr als 617 Kilogramm Müll. Dabei meinen die Leute es oft gut mit der Mülltrennung, aber es mangelt an korrekter Umsetzung.

Hier finden Sie einige Fakten zur Mülltrennung: 
geöffneter Mülleimer

Viel Papier, Glas und Plastik werden immer noch in die falsche Tonne geworfen. Fast 40 Prozent des Gewichts sind Bioabfälle, die auf den Kompost oder in die Biotonne gehören.

Auch der Mythos der Bioplastiktüte, die als „100 Prozent kompostierbar“ bezeichnet wird, ist falsch. Die Beutel desintegrieren - das ist nicht zu verwechseln mit dem vollständigen biologischen Abbau. Entsorgungsbetriebe dürfen Bioplastik also ablehnen und die Tonne stehen lassen. Der Komposthof kann keine Unterscheidung bei der Sortierung vornehmen, was dazu führt, dass die Störstoffe im Müll steigen.

Diese Wertstoffe und Abfälle werden oft falsch entsorgt:

Energiesparlampen:
Sie dürfen nicht in die Mülltonne geworfen werden, sondern müssen zu den kommunalen Sammelstellen für Elektroschrott gebracht oder im Handel - z.B. Baumärkte und Elektrofachgeschäfte zurückgegeben werden.

Papiertaschentuch:
Taschentücher sind nach der Nutzung verschmutzt und gehören in die Verbrennung. Somit sollen sie zusammen mit Schminktüchern, Küchenpapier und Servietten in den Restmüll.

Asche:
Dabei handelt es sich zwar um organischen Abfall, allerdings gehört er nicht in die Biotonne. Grund: Abgebranntes Holz und Zigaretten enthalten Schadstoffe.

Wir bitten um Beachtung und danken für Ihre Unterstützung!