Hochwasser in Markt Schwaben


Der Ausbau des Hennigbachs hat sich beim Starkregen am vergangenen Wochenende als wirksam erwiesen und Schlimmeres verhindert. Auch wenn es sich beim aktuellen Ereignis noch nicht um ein hundertjährliches Hochwasser gehandelt hat, konnte das Wasser effektiv abfließen. Dies war vor allem aufgrund der wesentlichen Erweiterung des Bachvolumens im Zuge der Ausbauarbeiten möglich. Auch das schnelle Eingreifen der Hilfsorganisationen war essentiell.

Der Einsatz der Feuerwehr Markt Schwaben, der Feuerwehr Gelting, des THW und der beauftragten Baufirmen am Wochenende konzentrierte sich auf die noch fehlenden Teilstücke des Ausbaus. So wurden an der neuen Brücke in der Nagelschmiedgasse und der Brücke in der Bahnhofstraße die noch fehlenden oder ausgespülten Erdmassen mit Wasserbausteinen und Erdmassen befestigt, um weiteren Schäden vorzubeugen. Hierbei muss die sehr gute Zusammenarbeit der Fa. Grabmeier, der Feuerwehr und den Mitarbeitern des Marktes erwähnt werden. Die im Vorfeld durchgeführten Sicherheitsmaß­nahmen haben ihren Dienst getan, die Reißdämme sind wie geplant gerissen und haben somit kein Hindernis dargestellt.

Ansicht des vollen Hennigbachs von Seiten AWO Ost am 01.06.2024
Ansicht des vollen Hennigbachs von Seiten AWO Ost am 01.06.2024

Dennoch sind wir der Katastrophe nur knapp entgangen. Um auch zukünftig vor weiteren Starkregenereignissen sicher zu sein, müssen alle Teile des geplanten Hochwasserschutzes zwingend umgesetzt werden. Dazu gehören der Bau des Dammbauwerks „Einbergfeld“, des Dammbauwerks „Gigginger Bach“ sowie die Hochwasserschutzmaßnahme im „Roßacker“, die aus mehreren Einzelmaßnahmen besteht.

Zeitnah wird eine 3D-Befliegung entlang des Hennigbachs durchgeführt, um Veränderungen des Bachbettes festzustellen und die Schäden zu lokalisieren. Die Details werden wir im Anschluss bekanntgeben.

Ein herzlicher Dank gilt allen Helfern und den Anwohnern für ihre tatkräftige Unterstützung und ihr Verständnis.